Auferstehungskirche Pforzheim

Evangelische Johannesgemeinde – Schön, dass Sie uns im Internet besuchen! Vielleicht auch bald im Gottesdienst?

Auferstehungskirche Pforzheim

Evangelische Johannesgemeinde – Schön, dass Sie uns im Internet besuchen! Vielleicht auch bald im Gottesdienst?

himmel.weit

Feiern Sie den Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Prof. Dr. Heike Springhart am Sonntag, 23. Januar 2022 um 17.00 Uhr mit uns in der Auferstehungskirche (Anmeldung erforderlich) oder im Livestream bequem von zu Hause aus.

Anmeldung zum Gottesdienst in der Auferstehungskirche unter https://johannespforzheim.church-events.de. Es handelt sich um eine 2G+ Veranstaltung.

Livestream: YouTube Kanal der Johannesgemeinde

Lust zum Mitsingen?

Sie singen gerne unter der Dusche und im Keller und möchten testen, wie Ihre Stimme in einem Kirchenraum erklingt? Sie haben schon lange nicht mehr in einem Chor gesungen, aber haben Lust, wieder Ihre Stimme auszuprobieren? Sie möchten gerne mit anderen zusammen singen?

Am Freitag, 21. Januar 2022 um 20.00 Uhr geht´s los! Herzliche Einladung zur wöchentlichen Chorprobe des ChoRegio. Immer Freitag von 20.00-21.30 Uhr proben wir im Gemeindehaus der Johannesgemeinde.

Dort erarbeiten wir leichte ein- und mehrstimmige moderne Lieder, die wir am Sonntag, den 20. Februar 2022 um 10.00 Uhr im Gottesdienst in der Auferstehungskirche aufführen werden. Trauen Sie sich – das funktioniert!

Zum Mitsingen gilt voraussichtlich die 2Gplus- Regel; wir singen mit genügend Abstand.

Bitte melden Sie sich per Mail (Wolfgang.Buerck@kbz.ekiba.de) oder Telefon (07231/51277) an!

Ihr Bezirkskantor Wolfgang Bürck

Heiligabend Video-Gottesdienst sternen.klar.
Gott macht sich auf und kommt in alle Winkel der Welt. In die einsamen Herzen und liebesgewärmten Seelen.
Auf die Schlauchboote und dorthin wo es staubig ist.
Frohe und gesegnete Weihnachten!

Die Auferstehungskirche ist von 11-19 Uhr geöffnet, ab 15 Uhr gibt es immer mal kurze Weihnachtsimpulse,
das Licht von Bethlehem gibt es auch und um 22.30 Uhr feiern wir Christnacht – unter dem Sternenhimmel.

Auferstehungskirche in der Adventszeit geöffnet

Vom 1. Advent bis Weihnachten ist die Auferstehungskirche wieder täglich für Sie geöffnet. Von 11.00-17.00 Uhr können Sie hier Ruhe finden, Ihre Gebete dalassen oder eine Kerze anzünden. Und mit etwas Glück können Sie sich sogar an Orgelmusik erfreuen. Vorne am Altar gibt es eine Mauer. Gerne können Sie hier Ihre persönlichen Gebetsanliegen auf die bereitgestellten Notizzettel aufschreiben und sie zusammengerollt in die Steine stecken. So entsteht unsere ganz eigene Klagemauer.

Gott segne unser Kommen und Gehen.
Unser Sorgen und Loslassen.
Unser Rasten und Ruhen.
Unsere Tage in dieser so besonderen Zeit.

Die Auferstehungskirche digital rundum erleben

Herzliche Einladung zu einem digitalen 360 Grad Rundgang in der Auferstehungskirche.

In einer virtuellen Reise können Sie die Auferstehungskirche (und über die Karte viele weitere Kichen) erkunden,
aus zahlreichen Blickwinkeln rundum betrachten und professionelle Aufnahmen genießen. Treten Sie ein!

Herzliche Einladung zu online Gottesdiensten auf unserem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UC6FC7fm0gLa103B03DD7OaQ

Geschichte der Auferstehungskirche

Pforzheim/Karlsruhe (epd). Ein Zeichen der Hoffnung: Inmitten einer Trümmerwüste begannen die Pforzheimer im Mai 1946 mit dem Bau einer neuen Kirche. Es war der erste evangelische Kirchbau im Nachkriegsdeutschland. Noch kurz vor Kriegsende, am 23. Februar 1945, war die Stadt innerhalb weniger Minuten völlig zerstört worden – auch die Kirchen waren in Schutt und Asche gefallen.

Das neue Gotteshaus auf dem Weiherberg wurde nach den Plänen von Otto Bartning (1883-1959) erstellt, der heute als bedeutendster protestantischer Kirchenarchitekt des 20. Jahrhunderts in Deutschland gilt. Der Karlsruher hatte für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) nach dem Zweiten Weltkrieg ein Kirchenbauprogramm entworfen: Die „Notkirchen“ wurden schnell und kostengünstig in Elementbauweise erstellt und boten Platz für 350 bis 500 Menschen. Als erste Notkirche wurde die Pforzheimer Auferstehungskirche vor 65 Jahren eingeweiht, am 24. Oktober 1948. Bartning entwickelte als Tragwerk eine zeltförmige Holzkonstruktion, die vorgefertigt angeliefert wurde. Auch Emporen, Türen, Fenster und Bänke entstanden in Serie.

Die Mittel für den Bau der Kirchen in den vier Besatzungszonen wurden vor allem vom Lutherischen Weltbund gespendet. Der Pforzheimer Bau diente dabei als Musterexemplar einer solchen Montage-Kirche. Die Kirchengemeinde fügte in Eigenleistung die Wände hinzu: Mauern aus ganz unterschiedlichen Trümmersteinen – die ganz bewusst unverputzt blieben, um ihre Herkunft zu zeigen. Bis heute sind an manchen Stellen noch schwarze Rauchspuren zu erkennen. Männer und Frauen, ja sogar die Konfirmanden, halfen mit: 30.000 Steine gruben sie aus, säuberten sie und zogen sie auf Handwagen mühsam den Berg hinauf zum Bauplatz. Daher verwundert es nicht, dass die Menschen bis heute eine besondere Nähe zu ihrer Kirche verspüren. Schließlich haben sie oder ihre Vorfahren sie mit eigenen Händen mit aufgebaut. Gemeindepfarrerin Dorothea Patberg gefällt die besondere Atmosphäre des Gebäudes: Es strahlt Geborgenheit aus und bietet den Menschen Zuflucht und Heimat, wie sie sagt. Der Innenraum aus dunklem Holz, Backsteinen und Glasfenstern wirkt auch heute noch wohnlich und intim. Turm und Schiff nehmen das von Bartning geprägte Bild vom „Zelt in der Wüste“ auf. Mit dem Bau wollte er einen Neuanfang in Bescheidenheit demonstrieren. Den Menschen sollte in der Nachkriegszeit Orientierung und Geborgenheit vermittelt werden, ohne historische Anleihen.

Quelle: EKD  © 1996-2017 Evangelische Kirche in Deutschland
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